Das "Bawettche" |
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Nebenbahn Sprendlingen-Wöllstein-Fürfeld
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Die Bahnstrecke Sprendlingen–Fürfeld der Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) – im Volksmund Bawettche genannt – wurde zwischen Mai 1887 und Oktober 1898 erbaut. Der erste Bauabschnitt von Sprendlingen über Badenheim nach Wöllstein konnte am 11. Oktober 1888 eröffnet werden. |
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Die Strecke in der Rheinhessischen Schweiz wurde von zwei Tenderlokomotiven, vier Personenwagen, zwei Güterwagen sowie zwei Bahnmeisterwagen befahren. Die Süddeutsche Eisenbahngesellschaft (SEG) übergab die Strecke 1953 dem Land Rheinland-Pfalz, die Betriebsführung übernahm die Deutsche Bundesbahn, die ab 1959 auch Eigentümerin war. Sie stellte am 31. März desselben Jahres den Personenverkehr ein. Danach dienten die Schienen nur dem Güterverkehr. |
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Ende 1958 erfolgte die Stilllegung des Teilstücks Wöllstein - Fürfeld und der Abbau der Gleise. Wegen der Wöllsteiner Ziegelindustrie blieb die Strecke Sprendlingen - Wöllstein bis 31. Juli 1973 in Betrieb. |
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